Literarisches

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Frischer Wind für Zeilentänzer

Seit knapp sechs Monaten existiert mein Blog Zeilentänzer nun. In dieser Zeit habe ich viele tolle Menschen kennen gelernt, mich von zahlreichen Büchern inspirieren lassen und bin sehr froh, den Schritt einen eigenen Buch-Blog zu starten, gegangen zu sein. Gerade bezüglich meines vorherigen Blogs, habe ich mich literarisch verändert und weiter entwickelt. Der eigene Anspruch ans Lesen selbst, an die Qualität von Büchern ist gewachsen und natürlich wünsche ich mir dies auch für die Arbeit an meinem Blog. Bisher sind besondere Aktionen zu kurz gekommen. Hauptsächlich sind es Rezensionen, die den Inhalt meines Blogs einnehmen, sodass ich mehr Vielfalt walten lassen möchte, um auch die Routine etwas zu durchbrechen. Folgend möchte ich euch aufzeigen, wie es inhaltlich und thematisch künftig auf Zeilentänzer aussehen wird.

Lesemonat

Ihr werdet nun vielleicht denken: Wie Lesemonat? Den gibts doch hier schon. Das ist nicht ganz falsch, aber auch nicht ganz richtig, denn leider habe ich diese – wie ich finde – sehr wichtige Kategorie im letzten Jahr grob vernachlässigt, sodass ich fortan Besserung gelobe. Ich möchte euch alle Bücher aus dem vergangenen Monat vorstellen, brisante Statistiken und eine kurze, aber aussagekräftige Meinung liefern. Den Januar-Rückblick könnt ihr hier nachlesen.

Herzensbücher

Meine wunderbare Janika hat vor knapp einem Jahr gemeinsam mit Sabrina eine tolle Aktion ins Leben gerufen, welche den Namen Herzensbücher trägt. Ich bin sicher, dass einigen von euch diese Rubrik bekannt sein dürfte. Auch ich möchte euch ab sofort immer am 20. des Monats ganz besondere Bücher vorstellen, die mich geprägt haben und die zu meinen Herzensbüchern zählen. Den Anfang mache ich am 20. Februar diesen Jahres und bin sehr gespannt, wie diese Beiträge bei euch ankommen werden.

Rory Gilmore Reading Challenge

Auf meinem letzten Blog Leselaunen, den ich gemeinsam mit Jenny schrieb, war die Rory Gilmore Reading Challenge ein fester Bestandteil unserer Beiträge. Auch hier möchte ich die Rubrik fest installieren. Worum es dabei geht? Die Serie Gilmore Girls ist wohl jedem ein Begriff. Die Protagonistin Rory ist ein begeisterter Bücherwurm und so kursiert eine beeindruckende Liste von sage und schreibe 339 Büchern, die Rory gelesen haben soll. Die Challenge macht sich genau diese Liste zu Eigen und alle Teilnehmer lesen in regelmäßigen Abständen die dort aufgeführten Werke. Nun stellt ihr euch sicherlich die Frage, um welche Bücher es sich handelt. In einem demnächst erscheinenden Beitrag zur Challenge erfahrt ihr mehr.

Natürlich wird es weiterhin immer die Rezensionen zu meinen aktuell beendeten Büchern geben. Hierbei möchte ich die Form dieser beibehalten und hoffe, dass sie euch gefallen. Für Feedback dazu, aber auch zum Blog im Allgemeinen bin ich immer sehr dankbar! Sooo und nun freue ich mich auf das was kommen wird!

Persönliche Lesegewohnheiten

Bereits im vergangenen Jahr wollte ich mich der Frage nach persönlichen Lesegewohnheiten intensiv widmen, um euch anschließend daran teilhaben zu lassen. Diesen Beitrag möchte ich deshalb genau dazu nutzen. Jeder von uns hat ganz eigene Vorstellungen davon, welche Bedingungen es braucht, um den eigenen Lesekomfort erfüllt zu sehen und das Lesen selbst zu einem Erlebnis werden zu lassen. Anfangen möchte ich aber damit, wie ich überhaupt zum Lesen gekommen bin, welche Genres mich hauptsächlich interessieren, um euch anschließend meine individuellen Lesegewohnheiten näher zu bringen .

Beginn einer Leidenschaft und die Suche nach dem richtigen Genre

Ich habe meine Leidenschaft für das Lesen erst ziemlich spät entdeckt. Obwohl ich als Kind an einem Vorlesewettbewerb teilnahm und prompt gewann, ich immer viele Bücher hatte, blieb das Lesen in unsere Familie vor allem meiner Mama vorbehalten. Anders als bei vielen anderen Leseratten, konnten mich Bücher erst sehr spät begeistern und so kam ich eher zufällig zum Lesen. So richtig angefangen hat tatsächlich alles erst vor anderthalb Jahren. Damals hatte ich gerade eine sehr schmerzliche Trennung hinter mir und habe mich abzulenken versucht. Im Gegensatz zu manch anderem, der die Ablenkung im Ausgehen mit Freunden sucht, habe ich mir Geschichten von anderen Betroffenen durchgelesen und Sachbücher zum Thema herangezogen. Das hat mir sehr geholfen.

Nach und nach kamen tolle Bücher, vor allem aus dem Bereich der Gegenwartsliteratur hinzu und ich mauserte mich zu einem echten Bücherwurm. Ich habe das Lesen wirklich schätzen gelernt. In Geschichten einzutauchen und den verschiedensten Menschen zu begegnen, fand ich wahnsinnig spannend. Innerhalb kürzester Zeit habe ich dann eine beträchtliche Anzahl von Büchern angesammelt, sodass schnell neue Regale her mussten. Anschließend habe ich einen Buchblog gestartet, der unter dem Namen Leselaunen lief. Zu meinen bevorzugten Genres gehörten fortan Romane / Erzählungen, Thriller, Biografien, sowie Sachbücher.

Genres mit denen ich wenig anfangen kann, sind bis heute Fantasy und Liebesromane, was hauptsächlich daran liegt, dass für mich fantastische Geschichten aufgrund ihrer Ferne zur Realität nicht greifbar sind. Ich möchte mich mit den Protagonisten identifizieren können und dazu gehört aus persönlicher Sicht ein authentischer Charakter, der für mich in den Meisten Fantasy-Büchern nicht gegeben ist. Ich möchte dabei aber nicht unerwähnt lassen, dass es meine ganz persönliche Ansicht ist und ich dabei niemandem zu Nahe treten möchte. Sicherlich gibt es ganz wunderbare Fantasy-Bücher, sie sind einfach nichts für mich.

Ich finde es dennoch sehr bereichernd, dass andere Bücherwürmer genau in diesem Genre ihre Leseheimat gefunden haben, denn so werde ich auf unbekannte Bücher aufmerksam und komme in den Austausch über Bücher und litraturverwandte Themen. Liebesromane ähneln sich häufig stark in ihrem Content und oft sind mir die handelnden Charaktere zu flach. Ein gutes Buch zeichnet sich für mich durch eine kluge Idee, gute Dialoge, identifizierbare Charaktere, einen fesselnden Schreibstil und ungeahnte Wendungen aus, was mir in Liebesromanen aufgrund ihrer Konformität oft fehlt.

Romane / Erzählungen haben es mir wohl am Meisten angetan. Es gibt unsagbar viele, wundervolle Bücher, die unter diese Rubrik fallen, auch wenn sich diese Gattung schwer definieren lässt. Wie oben erwähnt, mag ich Bücher aus der Gegenwartsliteratur sehr gerne. Ich mag hierbei die sehr menschlich gezeichneten Charaktere und die gut konstruierten Geschichten. Vor wenigen Monaten habe ich dann auch Sachbücher für mich entdecken können. Hierbei ist es vorwiegend das Thema Psychologie, was mich anspricht. So zum Beispiel zwischenmenschliche Beziehungen, Sexualität und Liebe. Und auch Biografien gehören in mein Bücherregal. Die Leben von Sylvia Plath und Johnny Cash haben mich tief beeindruckt, wenn auch oft schockiert. Auch Thriller können eine gute Partie abgeben, allerdings braucht ein Thriller einiges, um von mir als gut befunden zu werden. Fehlt es möglicherweise an Logik und Spannung (was ich in diesem Genre häufig erlebe), dann breche ich ein solches Buch auch mal ab.

Was es zu meinem Leseerlebnis braucht

Es gibt bei mir kein vorgefertigtes Schema, welches ich immerzu anwende, um mich in Lesestimmung zu bringen. Bei anderen leidenschaftlichen Lesern gehören häufig feste Plätze, ein warmes Getränk, Kekse oder auch Duftkerzen dazu. Ich würde von mir behaupten da sehr wenig Komfort zu benötigen. Einen Platz, den ich immer nutze gibt es nicht. Ich lese sowohl auf dem Sofa, im Bett vor dem Einschlafen, im Bus und Zug oder auch im Sommer auf dem Balkon oder im Park. Tatsächlich lese ich jedoch hauptsächlich in öffentlichen Verkehrsmitteln, weil ich kein Auto fahre, auf diese angewiesen bin und es eine schöne Gelegenheit ist, nervige Wartezeiten und lange Fahrten zu überbrücken.

Zuhause tun es mein Sofa und eine kuschelige Decke voll und ganz. Ich versuche das Buch nicht mittendrin wegzulegen, sondern ein Kapitel zu beenden, bevor ich mit dem Lesen aufhöre. So komme ich beim Weiterlesen besser wieder in die Geschichte rein, ohne das Verwirrung aufkommt. Das funktioniert natürlich nicht immer, sodass es nur im Optimalfall gelingt. Wichtig ist mir eigentlich nur, dass ich gemütlich sitzen oder liegen kann, ich Zeit habe mich auf die Geschichte einzulassen und das Buch im besten Fall ein Gutes ist.

Lesen stellt für mich einen großen Mehrwert dar. Ich bilde mich weiter, kann meiner Fantasie Ausdruck verleihen, dem Alltag entfliehen und spannende Charaktere kennen lernen, die zwar fiktiv sind, mir dennoch häufig ans Herz wachsen. Ein aus meiner persönlichen Sicht gelungenes Buch punktet mit einem fesselnden Schreibstil und einer gut konstruierten Geschichte. Weiter sind es die Protagonisten selbst, an die ich Ansprüche stelle. Dahin plätschernde Handlungen, komplizierte oder geistlose Erzählstile und langweilige Figuren, die nicht nachvollziehbar handeln,  lassen mich ein Buch auch mal abbrechen.

Grundsätzlich habe ich aber natürlich den Anspruch, ein Buch bis zum Ende zu lesen. Beginne ich also eine Geschichte, beende ich sie in der Regel auch. Andernfalls könnte man mir leicht die Authentizität meines Bloginhaltes absprechen, denn es geht ja vor allem darum, nicht nur Rezensionen zu Büchern zu verfassen, die persönlich überzeugen konnten. Hierbei müssen demzufolge auch solche erwähnt werden, die enttäuscht haben. Wenn eine Geschichte mich gleich zu Beginn ratlos zurück lässt, mich verwirrt und mir jede Lust am Lesen nimmt, kommt es vor, dass ich es vorzeitig beende. Um die Stellen zu markieren, an denen ich das Buch pausiere, nutze ich sowohl klassische Lesezeichen, als auch Kassenbons und Fresszettelchen. Eselsohren versuche ich grundsätzlich zu vermeiden, was mir auch fast immer gelingt.

Den Lesestatus immer im Blick

GoodReads ist eine internationale Buch-Community, die den meisten Lesern bekannt sein dürfte. Die Plattform bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, darunter die, Bücher zu archivieren und eigene Listen zu erstellen, mit anderen Buchbegeisterten in Kontakt zu treten, neue Bücher kennen zu lernen, sowie Rezensionen zu schreiben und zu lesen. Seit 2011 kann man über GoodReads an einer jährlich datierten ReadingChallenge teilnehmen, in welcher sich persönliche Leseziele festlegen lassen. In diesem Jahr habe ich mir vorgenommen, 60 Bücher zu lesen. Aktuell habe ich in 2019 sieben Bücher gelesen und bin mit diesem Stand sehr zufrieden. Während des Lesens eines Buches kann man den persönlichen Stand aktualisieren.

Buch versus Hörbuch

Kürzlich habe ich mich dem Thema Hörbücher genähert, wozu es einiger Überredungskünste anderer Buchmenschen bedurft hat. Geschichten in Buchform ziehe ich einem Hörbuch weiterhin vor. Ich mag den Geruch frisch gedruckter Seiten, ansprechende Lesezeichen in allen Variationen, Post-its um meine liebsten Stellen zu markieren und ein Buch als solches in der Hand zu halten. Zudem liebe ich den Blick in meine Bücherregale, die erst deshalb so voller Leben sind, weil sich darin all die Bücher versammeln, die zu mir gehören. Ein Bücherregal spiegelt immer auch etwas die Persönlichkeit seines Eigentümers wieder. Bücher sind für mich immer ein Erlebnis, in Papierform umso mehr.

Nichts desto trotz gibt es Gelegenheiten, in denen ein Hörbuch die bessere Wahl ist und auch ich diesem einem Buch vorziehe. Dies kann zum Beispiel bei der Hausarbeit oder beim Kochen der Fall sein, aber auch nach einem langen Arbeitstag, an dem es abends schwer fällt sich noch auf Text zu konzentrieren. Hörbücher lassen sich beliebig pausieren, elektronische Lesezeichen erleichtern es, den Lesestand festzuhalten und Hörbücher haben den Vorteil, dass sie keinen räumlichen Platz einnehmen. Gerade unterwegs lassen sich auf diese Weise geliebte Bücher tragen, ohne dabei schwer schleppen zu müssen.

Hörerlebnis Audible

Meine Hörbücher beziehe ich über die Online-Plattform Audible. Beim Finden eines Hörbuch-Anbieters gelangte ich schnell zu dem Portal, welches Amazon zugehörig ist. Wer sich der Thematik „Hörbuch“ widmen möchte, hat hier in jedem Fall eine gute Anlaufstelle. Zuletzt gehört habe ich Was man von hier aus sehen kann von Mariana Leky. Hier gefiel mir neben dem sehr guten Inhalt des Buches selbst vor allem die Vertonung von Sandra Hüller. Ihre sehr sanfte, klare Stimme und das angenehme Sprechtempo machten mir das Zuhören leicht und so war ich innerhalb von zwei Tagen durch.

Über Audible können Hörbücher gekauft und bei Nichtgefallen zurückgegeben werden. In der Bibliothek werden alle Dateien gespeichert, sodass die Hörbücher – auch im Offline-Modus – immer wieder angehört werden können. Neben den praktischen Lesezeichen, die gesetzt und einzelne Kapitel die ausgewählt werden können, lässt sich auch ein Schlafmodus einstellen. Die Auswahl der Hörbücher ist sehr vielfältig, sodass sämtliche Genres abgedeckt werden und für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte. Auch Podcasts und Interviews gehören zum Angebot. Die Inhalte können über alle mobilen Geräte abgespielt werden und lassen sich beliebig pausieren.

Trotz der vielen Vorteile die ein Hörbuch zweifelsohne bietet, sind mir Bücher in altbewährter Form am Liebsten.

Die Audbile Trends

Habt ihr schon etwas vom Audible-Atlas gehört? Dort werden die beliebtesten Hörbuch-Genres nach Bundesländern gelistet. Das ist aus persönlicher Sicht vor allem deshalb so spannend, weil ich mich lesetechnisch nicht immer in meinem Bundesland wieder finde. Ich lebe in Baden-Württemberg, wo die hier lebenden Menschen hauptsächlich Ratgeber zu Lebensführung und Gesundheit, sowie Science Fiction favorisieren, was mich gar nicht anspricht. Biografien und Thriller werden nicht übermäßig viel, aber doch gern gelesen. Liebesromane und Humoristisches finden bei den Einwohnern Baden-Württembergs kaum Anklang, was sich wiederum mit meinen persönlichen Präferenzen deckt.

Auf den folgenden drei Abbildungen könnt ihr sehen, dass die Bereiche Biografien und Erinnerungen, Lebensführungs-Ratgeber und Science-Fiction bei den in Baden-Württemberg lebenden Menschen am Besten ankommen. Hier noch einmal die komplette Trend-Übersicht (die hier verwendeten Übersichten stammen von Audible).

map_bildung.jpg
Biografien und Erinnerungen
map_freizeit
Lebensführung-Ratgeber
map_scifi.jpg
Science-Fiction

Spannend ist so eine Übersicht allemal, oder? In den kommenden Monaten werden noch einige Hörbücher mehr folgen, die ich natürlich auch hier rezensieren werde. Vielleicht wage ich mich ja sogar an das ein oder andere Science-Fiction-Buch heran.


*Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Audible. Meine persönliche Meinung ist selbstverständlich davon unbeeinflusst.

Leseziele 2019

Seid ihr alle gut ins neue Jahr gestartet? Ich kann mich nicht beklagen. Bei uns war es zwar ruhig, aber genau das mag ich. Silvester ist nicht mein liebster Anlass im Jahr und so war ich sehr glücklich darüber, dass mein Freund da war und wir bei Raclette und Netflix den Abend ausklingen ließen. Gegen 23 Uhr haben wir uns auf den Weg gemacht um doch noch etwas Feuerwerk zu erleben. Und auf einer kleinen Brücke hier im Dorf genossen wir es dann ganz gemütlich zu zweit. In diesem Beitrag möchte ich euch meine Leseziele für 2019 näher bringen. Ich habe mir in den letzten Tagen einige Gedanken dazu gemacht und so findet ihr folgend meine Zielsetzungen.

Reading Challenge von GoodReads

Jedes Jahr findet über die Buch-Community GoodReads die Reading Challenge statt. Eine tolle Möglichkeit, seine gelesenen Bücher zu katalogisieren, neue zu entdecken und mit anderen Leseratten ins Gespräch zu kommen. Im letzten Jahr nahm ich zwar auch an der Challenge teil, durch einen Blogwechsel aber geriet sie schnell in Vergessenheit. Das soll dieses Jahr anders werden. Mein Ziel für 2019 sind 60 Bücher. Mein erstes habe ich gestern beendet und das zweite sofort begonnen. Den aktuellen Lesestatus aktualisiere ich so oft wie möglich, ich stöbere virtuell im Bücherregal von Freunden und füge interessante Werke zu meiner Leseliste hinzu. Das System speichert alles und so behalte ich einen guten Überblick und sehe, ob ich meinem Leseziel näher komme. Ihr findet mich auf GoodReads unter dem Benutzernamen Zeilentaenzer.

Neue Autoren entdecken

2018 war ein erfolgreiches Jahr für mich, vor allem was das Lesen anbelangt. Ich habe Romane und Erzählungen als mein bevorzugte Genres entdeckt und wunderbare Bücher lesen dürfen. Darunter vor allem Werke von Jane Gardam, Ian McEwan, Lena AnderssonGregoire Delacourt oder auch Benedict Wells. Auch dieses Jahr möchte ich mich wieder Autoren widmen, von denen ich bisher nur wenig oder noch gar nichts las, die mich aber durch interessieren. Ganz oben steht Martin Suter.

An Lese-Challenges teilnehmen

Es gibt unzählige Aktionen an denen man als Buchblogger jährlich teilnehmen kann. Die Reading Challenge ist nur eine davon. Neben dieser möchte ich noch viele weitere entdecken. Zudem starten sicherlich einige kleinere Blogparaden mit lieben Menschen, die ich über das Buchbloggen kennen gelernt habe. Dazu in Kürze mehr.

Noch mehr aus dem Diogenes-Verlag

Im letzten Jahr habe ich den Diogenes-Verlag für mich entdeckt und wirklich lieben gelernt. Angefangen hat alles mit Nussschale von Ian McEwan. Das Buch habe ich zufällig im Buchladen entdeckt, mitgenommen und erst viel später gelesen. Aber durch dieses habe ich mich mit den aktuellen Vorschauen beschäftigt und viel Gutes gelesen. Ich mag die Schlichtheit und den Wiedererkennungswert der Bücher, den anspruchsvollen Inhalt und die Autoren. Für das Frühjahr 2019 wurden bereits sehr interessante Bücher angekündigt und ich freue mich schon sehr, die neuen Bücher kennen zu lernen. Freut euch also auf viele Diogenes-Rezensionen!

Weniger Rezensionsexemplare

Ein kleiner Vorsatz für dieses Jahr ist es, weniger Rezensionsexemplare anzufordern. Das liegt einfach daran, dass ich mir selbst etwas den Druck nehmen und die Bücher mehr geniessen möchte. Rezensionsexemplare sind eine wunderbare Möglichkeit, neue Bücher kennen zu lernen und für sich herauszufinden, ob Geschichte und Schreibstil den eigenen Geschmack treffen. Auch in diesem Jahr werde ich nicht gänzlich auf Rezi-Exemplare verzichten wollen, möchte mich diesbezüglich aber einschränken. Ich habe in den letzten Monaten soooo viele Bücher gekauft, die nun erst einmal Vorrang haben. Dennoch wird es zwischendrin auch immer ein Rezensionsexemplar geben, allerdings weniger häufig als 2018.


Welches sind eure Leseziele für 2019?